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Ein Leben, das wirklich gelebt wird,
brennt fortwährend die Schleier der Illusion fort und
enthüllt Schritt für Schritt die Essenz des Individuums. |
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Marion Woodman |
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Herzlich willkommen zu meinem Newsletter zum Oster-Lichtfest 2012! Über folgende Themen möchte ich in Rückblick und Vorschau berichten:
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Viel Spaß beim Lesen!
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2011
2011 war ein Jahr voller herausfordernder Ereignisse, aufgrund derer, in der Rückschau betrachtet, einige für mich sehr intensive Wandlungsprozesse in meinem Leben begannen.
Angefangen hatte alles noch relativ balanciert. Ich habe an Gemälden mit Motiven aus dem Haute Languedoc gearbeitet und eine Kollektion neuer Perlenketten im New Berber Style kreiert. Erste Raumkunstaufträge kamen herein, regional und überregional.
Im März startete unser Frühjahrsseminarblock mit Art Reade. Nach langen elf Jahren gab es zum ersten Mal wieder den Prayer Talk, einen etwa zehnstündigen Vortrag über das Vater Unser. Gefolgt wurde dieser vom Basic- und schliesslich vom Abundance-Training. Letzteres habe ich, nach dem Einführungstag mit Art, mit einem kleinen Team während sieben wöchentlicher Abendtreffen angeleitet. Es war eine wundervolle Gruppe, die schnell zusammen wuchs und sehr schöne Trainingsergebnisse realisierte.
Die Zeit der Seminare mit Art war, wie ich es seit 22 Jahren kenne, wertvoll und anstrengend gleichermaßen; und ich hatte noch keine Ahnung, was uns während des Journey-Seminars im Sommer bevorstehen würde… aber der Reihe nach.
Atelierausstellung „Le Midi“
Eines meiner Ziele für 2011 war es gewesen, nach längerer Pause wieder eine Atelierausstellung auszurichten. Dazu entstanden, zusätzlich zu den Bildern aus dem Midi, ein Trio von Gebets- oder Manifestationstafeln, zu denen ich mich u.a. durch den Prayer-Talk mit Art Reade inspiriert gefühlt hatte. Außerdem präsentierte ich in einem gesonderten Raum neue Schmuckkreationen aus meiner Reihe „New Berber Style “, also Perlenketten aus überwiegend ethnischen Perlen.
Die Ausstellung lief über einen Zeitraum von zehn Tagen und wurde zu einem äußerst erfreulichen Erfolg! Die Mehrzahl der ausgestellten Exponate, Gemälde wie Perlenketten, waren bereits innerhalb des Ausstellungszeitraums verkauft.
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Während der Atelierausstellung ergriff ich die Gelegenheit beim Schopfe, meine Idee des „Kettwalks“ zu verwirklichen. Ich wollte schon lange meine künstlerischen Schmuckobjekte an einem Modell präsentieren. Dieses Modell fand ich unter meinen langjährigen Tanzschülerinnen: Mantra ist eine passionierte Sammlerin meiner Kreationen, und auf wundersame Weise steht ihr fast jede meiner Ketten ausgezeichnet!
Als Outfit wählten wir eine schlichte Natürlichkeit, lässig bis elegant, die deutlich machen sollte, wie ein zur Individualität und Authentizität der Trägerin harmonisierendes Schmuck-Unikat die Einzigartigkeit und das Charisma einer Frau zur Blüte bringen kann. Mantra, als fantastisches Modell, führte zu verschiedenen, thematisch entsprechend passenden Weltmusik-Stücken die unterschiedlichen Ketten vor. Die Zusammenarbeit war eine große Freude, und wir haben beschlossen, das Projekt weiter auszubauen.
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Sommer
Veränderung schien mein großes Thema für 2011 zu sein – und nicht nur meins. Der Sommer brachte das Journey-Seminar mit Art Reade im Wendland. Die „Reise“ sollte dieses Mal sehr viel länger dauern als geplant – und auch völlig anders verlaufen.
Eigentlich hatten die Vorzeichen bereits eine deutliche Sprache gesprochen: Vereinbarungen wurden im großen Stil nicht eingehalten, um sich selbst „drehende“ Menschen stellten einseitig neue „Regeln“ auf, Emotionen eskalierten und der Seminarleiter brach mit einer Gehirnblutung zusammen.
Letzteres geschah am vorletzten Tag des Seminars, und es war meine Aufgabe und die der anderen Organisatoren, die Gruppe an Arts Stelle zu vollenden, während jener bereits in einer Hamburger Klinik lag.
Anschliessend folgten für Caspar und mich, mit kurzen Unterbrechungen, gute vier Wochen Aufenthalt in Hamburg auf der Intensivstation des UKE, an der Seite von Arts Lebensgefährtin und seinen Söhnen, die abwechselnd aus Amerika eingeflogen kamen, bis Art schliesslich wieder in der Verfassung war, zurück fliegen zu können.
Nach 22 Jahren Freundschaft und intensiver beruflicher Zusammenarbeit (es dürften annähernd 30.000 Menschen in all den Gruppen gewesen sein, die ich mit begleitet hatte), offenbarte mir mein Organismus erst im Nachhinein, welch eine immense innere Verbindung sich in dieser Zeit entwickelt hatte. Völlig unerwartet hatte ich mit inneren Prozessen – physisch, mental, psychisch und spirituell – fertig zu werden, die bis ins neue Jahr hinein mein Leben ganz schön durcheinander wirbeln sollten.
Imkern
Ereignisse wie das mit Art Reade bestärkten mich darin, ein paar Gänge zurückzuschalten, meinen eigenen „Kurs“ zu überprüfen und mich innerlich neu auszurichten. Mit der Offenheit für neue Impulse und Ideen habe ich mich 2011 (wie im Vorjahres-Newsletter angekündigt) einer ganz neuen Tätigkeit zugewandt, die mich seit Längerem fasziniert: die Imkerei!
Eine ehemalige Tanzschülerin von mir ist seit gut 30 Jahren passionierte Imkerin, und das auf eine sehr besondere Art und Weise: Susanne von Wick hat traditionelles, vor-industrielles Wissen über die Imkerei gesammelt und setzt es konsequent in ihrer Arbeit um. Bei ihr gibt es kein gedankenloses, profitorientiertes Ausbeuten der Bienen, sondern – ganz im Gegenteil – eine berührende Hingabe an die Pflege und Erhaltung dieser beinahe schon vom Aussterben bedrohten Tiere.
Eine Welt ohne Bienen – darüber kann man ganze Bücher lesen – wäre eine Welt, die uns Menschen keine Lebensgrundlage mehr böte. Susanne sorgt nicht nur dafür, dass die Bienen bleiben, sie ist darüber hinaus zu einer Expertin geworden, deren Rat und Hilfe konventionell wirtschaftende Imker als „letzte Rettung“ suchen, wenn deren Völker z.B. von Milben befallen werden und zu sterben drohen.
Seit knapp einem Jahr gehe ich bei Susanne in die „Lehre“, und ein weiteres folgt. Ich habe schon jede Menge gelernt – vor allem, wie vielseitig und umfangreich die einzelnen Tätigkeiten einer Imkerin sind, und besonders eben dann, wenn alles immer wieder in einen natürlichen Kreislauf münden soll. Bienen sind wunderbare Geschöpfe. Sie beruhigen mich mit ihrem Summen auf seltsame Weise, und ich bin sehr gerne mitten unter ihnen. Susannes Honig ist übrigens einfach mal einmalig – der köstlichste Honig, den ich je probiert habe! Wer auch probieren möchte und gerade in der Nähe ist:
Susanne von Wick, Berlin-Zehlendorf, Telefon 030 8179149.
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Herbst und Winter
Der Herbst brachte neben meiner Geburtstagsfeier in Babelsberg, mit Tanz-Show meiner Tanzschülerinnen und einem weiterentwickelten „Kettwalk“ mit Mantra, auch eine Tour ins Rheinland, sowie in die Schweiz, zur Galerie Alexander E. Räber nach Zürich.
Zur selben Zeit entstand der erste Prototyp für mein Kunstbuch – ein 158 Seiten starker Katalog mit einer umfangreichen Auswahl meiner noch käuflich zu erwerbenden Leinwandarbeiten. Der farbige Katalog im DIN A3 Querformat kommt dreisprachig in Deutsch, Englisch und Französisch – Letzteres dank meiner Freundin Nicole Luyken, von der die mitunter sehr poetischen Texte souverän ins Französische übertragen wurden.
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Last, but not least haben Caspar und ich uns über das Vertrauen eines weiteren Therapeuten-Ehepaars gefreut, die uns den Auftrag zur Entwicklung einer Corporate Identity für ihre zukünftig gemeinsam geführte Praxis erteilten. Sie bietet als psychotherapeutische Heilpraktikerin Therapie und Coaching an, er ist Heilpraktiker für Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) und Osteopathie. Inzwischen gibt es bereits ein fertiges Logo, wir befinden uns in der zweiten Halbzeit des Projekts und sichten die erarbeiteten Inhalte, aus denen wir während der kommenden Wochen die CI, eine Website und einen Flyer entwickeln dürfen.
Es macht uns großen Spaß, für und mit klaren und selbstverantwortlichen Menschen zu arbeiten, und wir spüren einmal mehr eine große Dankbarkeit für die Freiheit und das Privileg, eine solche Arbeit tun zu dürfen.
Lebensräume gestalten
Beratungen in Atmosphärischer Raumkunst hatte ich das ganze Jahr 2011 über in einer erstaunlichen Bandbreite zu leisten, regional wie überregional: in Berlin und dem Umland natürlich, im Raum Bielefeld und bis nach Düsseldorf. Unter den Objekten befanden sich, neben etlichen privaten Häusern und Wohnungen, u.a. eine Gästewohnung, ein Waxing Studio, eine Eisdiele und eine Zahnarztpraxis. Die Klienten: Lehrerinnen, eine Künstlerin, eine Imkerin, die Pressesprecherin einer Partei, eine Kosmetikerin, eine Beamtin aus dem Auswärtigen Amt, ein Heilpraktiker, eine Psychologin, eine Lektorin.
Ich freue mich sehr, dass meine Beratung zur Verbesserung der Wohn- und Arbeitsräume sowie der Lebensqualität meiner Kundinnen und Kunden inzwischen eine breite Zielgruppe erreicht, und dass das Bewusstsein von der offensichtlichen Wirkung eines energetisch und ästhetisch optimierten Raumfelds auf Gesundheit und Erfolg an Bedeutung gewinnt und von immer mehr Menschen als Wert wahrgenommen wird.
Tanzkunst und die Entdeckung einer neuen Weiblichkeit
Dass sich nach und nach auch ein Bewusstsein für eine neue, authentische Weiblichkeit in unserer Gesellschaft verbreitet, dazu möchte ich mit meinen Projekten in Spiritueller Orientalischer Tanzkunst beitragen. In diesen Projekten lege ich seit etwa eineinhalb Jahren einen intensiven Fokus auf die Entwicklung und Entfaltung einer neuen (oder vielleicht sehr, sehr alten?) Definition der Begriffe „Frau“ und „Weiblichkeit“. Ich glaube, dass die Reformation der mit diesen Begriffen verbundenen Vorstellungen und Gewohnheiten für den existenziellen Wandel unserer Welt-Lebensgemeinschaft Not-wendend ist.
Es ist ja nichts Neues: Das patriarchale System, mit all seine katastrophalen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt, hat ganz offensichtlich ausgedient. Nun heisst es, etwas anderes, besseres zu etablieren – bloß was? Etwas, das auf einem „weiblichen“ (erdverbundenen, naturnahen, menschenfreundlichen, integrierenden…) Bewusstsein und Verständnis basiert? Etwas Leben-Bewahrendes, im umfassenden Sinne Nährendes?
Das Traurige dabei liegt für mich in der Beobachtung, dass immer noch so wenige Menschen, Frauen wie Männer, eine Vorstellung davon zu haben scheinen (nicht mehr oder noch nicht?), was dieses authentisch Weibliche überhaupt ausmachen könnte. Ich habe von Initiativen in Indien und Afrika, vereinzelt auch in Südeuropa, gelesen und gehört, die grandios von Frauen mit einer authentischen weiblichen Identität in Gang gesetzt wurden und die – häufig als Genossenschaften – selbst nach den Maßstäben eines patriarchalen Systems erfolgreich wirtschaften!
Wollen wir es uns leisten, darauf zu warten, das wir solche Geschichten aus den Mainstream-Medien erfahren, bis wir uns entscheiden zu glauben, dass so etwas funktionieren kann?
Weltweit gibt es über zwei Millionen NGOs (jawohl, richtig gelesen: über zwei Millionen Nicht-Regierungsorganisationen!!), die auf vielfältigste Arten und Weisen ein neues, gesundes und leistungsfähiges neuronales Netz zwischen dem Organ Mensch und seinem Mutterorganismus Erde knüpfen. Wollen wir da wirklich nicht hinsehen und weiter glauben, die Welt ginge den Bach hinunter?
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2012
Jetzt ist also schon 2012 – das erste Quartal ist vergangen, Ostern ist da, und ich spüre, dass meine „Verpuppungsphase“ der letzten Monate sich allmählich in die Entfaltung neuer Ideen und Wege auflöst.
Art Reade ist inzwischen, wenn auch energetisch noch etwas labil, auf wundersame Weise mental und körperlich wieder hergestellt – und die Wortwahl mit „Wunder“ stammt in diesem Fall von der behandelnden Ärztin, die ihm neulich, den Freudentränen nahe, seine medizinisch als „normal“ zu bewertenden Testergebnisse mitteilten durfte!
Etliche neue Bilder entstehen gerade, zu deren Inhalt ich noch nichts sagen möchte, da ich mich thematisch noch sehr vorsichtig und intuitiv vorwärts taste.
Zum Thema Perlenschmuck gibt es dafür umso mehr zu berichten! Ich bin völlig fasziniert von meinen jüngsten Recherchen zur Geschichte der Perlen und sehe schon jetzt, dass diese neuen Erkenntnisse bald in die Präsentation meiner „New Berber Style“-Linie mit einfließen werden:
Perlen, Perlen überall
Moderne Menschen verlieren manchmal den Blick für das Wesentliche, wenn dieses Wesentliche in der lauten Reizkulisse unserer Medienwelt keine Stimme hat – wie beispielsweise die Bienen: kleine, unscheinbare und für selbstverständlich hingenommene Lebewesen, für deren Wohl sich der zivilisierte Durchschnitt nicht im Geringsten interessiert, von deren Existenz und Schaffen aber möglicherweise unser Überleben als Spezies abhängt.
In anderer Hinsicht ähnlich scheint es sich mit Schmuck und Perlen zu verhalten. Unserer von industriell gefertigten, synthetischen Produkten verseuchten und abgestumpften Wahrnehmung gilt Schmuck im Allgemeinen als Luxusgut, von dem nicht wenige behaupten würden, es sei überflüssig. Das kann aber nicht stimmen.
Schmuck, namentlich aus Perlen, ist so alt wie die Menschheitsgeschichte. Der Archäologie und Ethnologie ist bis heute keine Kultur – auch nicht die rudimentärste – bekannt, die jemals auf Schmuck verzichtet hätte. Künstlerische Perlen, diese kleinen, durchbohrten Artefakte und Kügelchen, tauchen auf der menschheitsgeschichtlichen „Timeline“ früher auf als bildhafte Darstellungen, wie etwa Höhlenmalereien. Kein Wissenschaftler kann mit Bestimmtheit sagen, warum Perlen offensichtlich mit unserem Dasein auf diesem Planeten verbunden sind. Sie scheinen auf mysteriöse Art und Weise existenziell und essenziell zu sein, für alle Kulturen, durch alle Epochen hindurch, bis heute – nur ist sich heute kaum noch jemand dessen bewusst!
Es gibt eine ungefähr vierzigtausendjährige (!) Kulturgeschichte des Perlenschmucks, von der Zeit der Neandertaler bis heute. Perlen tauchen auf in Mythen und Initiationsriten, in religiösen und in kultischen Handlungen, im Welthandel und im Währungswesen, als Wahrzeichen der Herrschenden und als Symbol weiblicher Erotik. Vom Beginn seiner Existenz an wurde der „wilde“, nackte, menschliche Körper mithilfe von Schmuck geschützt, inszeniert, verklärt, dramatisiert, verziert, initiiert, geheiligt, verfremdet, manipuliert. Und vor allen anderen Verfahren wurde Schmuck gefertigt durch das Aufreihen kleiner Hölzer, Knochen, Zähne, Samen, Halbedelsteine – Perlen!
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Ziele
Den ethnischen Perlen werde ich 2012 besondere Aufmerksamkeit widmen und meine Kollektion „New Berber Style“ inhaltlich und visuell mit neuer Substanz bereichern. Überhaupt steht in meinen Tätigkeitsbereichen jede Menge Optimierung und das Ausprobieren von Neuem an.
Für den Bereich Malerei stelle ich seit einiger Zeit zunehmend meine Verwendung von Acrylfarben, bzw. künstlichen Pigmenten in Frage. Es irritiert mich mehr und mehr, Plastikprodukte zu verarbeiten, und Acrylfarbe ist nun einmal ein Plastikprodukt.
Seit dem beeindruckenden Dokumentarfilm „Plastic Planet“ verwende ich im alltäglichen Leben bereits noch weniger Kunststoffprodukte als vorher schon. Nur die Künstlerfarben waren noch geblieben. Jetzt habe ich mich entschieden, sobald die noch in Acrylfarbe angefangenen Arbeiten vollendet sind, auf natürliche Pigmente und Bindemittel zurückzugreifen.
Bei der Herkunft der Pigmente ist zwischen natürlichen und künstlichen Pigmenten zu unterscheiden. Dann gibt es – je nach ihrer chemischen Zusammensetzung – organische und anorganische Pigmente. Generell kann man sie in fünf Kategorien unterteilen:
- Natürliche Mineralpigmente
- Künstliche Mineralpigmente
- Natürliche organische Pigmente
- Künstliche organische Pigmente
- Schwarzpigmente natürlicher Herkunft
Selbstverständlich werde ich mich auf die natürlichen Pigmente mineralischer und organischer Herkunft konzentrieren. Ich freue mich schon jetzt darauf, die Geschichte dieser Farben kennen zu lernen, und vor allem auf die Töne und Motive, die sie meinem Pinsel entlocken werden…!
Schliesslich möchte ich mein Konzept für die Raumberatung, neben seinen energetischen und ästhetisch-künstlerischen Aspekten, noch intensiver und detaillierter auf den Bereich „Green Living“, also auf die persönliche Ökobilanz beim Thema Wohnen ausrichten. Unter anderem soll verstärkt in die Beratung mit einbezogen werden, wo und wie sich Giftstoffe in Wohn- und Geschäftsräumen vermeiden lassen.
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Auf(er)stehen
Wir leben in einer sich wandelnden Welt, und die Energien sind herausfordernd. Es gibt diese Tendenz des „schönen Scheins“, der Inszenierungen – oft aus unerwarteter Richtung – die erst einmal durchschaut sein wollen. Wir erleben, wie Lügen und Unstimmigkeiten auffliegen, im persönlichen wie im globalen Umfeld.
Alles scheint uns als Menschheit in Richtung „Wahr(haftig)heit“ zu drängen. Uns an die Wahrheit „haften“, an das, was wir (für) „wahr-nehmen“, als Referenzpunkt und innere Kompassnadel? Sicher eine gute Idee.
Und nun kommt Ostern, das „Lichtfest“. Der Sonnenaufgang (im Osten), die Morgenröte, die Auferstehung, das Freudenfest – Metaphern für ein neues, ein transformiertes Leben, und vielleicht für eine neue Welt?
Eine Welt, in der es wieder ein Gefühl von Sinn gibt, weil viele, viele Menschen in vielen, vielen Ländern aus der Lethargie, der Trägheit des Herzens, auf(er)stehen und sich auf die kleinen, unscheinbaren Dinge besinnen, die wahrhaftig – „mit Wahrheit behaftet“ – und damit existenziell relevant für uns alle sind:
Die Bienen. Mitmenschlichkeit. Ein Leben und Schaffen eingebettet in den Dialog mit der Erde und ihren Geschöpfen. Perlen und andere Produkte verloren geglaubter Handwerkskünste – Zeugen der wertvollen, einzigartigen kreativen Ausdrucksformen unterschiedlicher Kulturen. Ein bewahrendes, behutsames Weiterentwickeln dieser Kulturen. Und vielleicht eine in jeder Hinsicht leb-bare und gesunde Spiritualität, die ihren Namen verdient, weil sie die Menschen im Geiste eint und ihnen Frieden bringt.
Kein Auffahren in himmlische Fernen mit lautem Brimborium, Fanfaren und Engelschören. Eher ein leises, glückliches Lachen, wie wenn man sich von einem langen Krankenlager erhebt, ins Freie tritt und zum ersten Mal wieder das Gras unter den nackten Füßen spürt: Das wäre die Auferstehung, die ich uns von Herzen wünsche.
Mit sonnigen Ostergrüßen,
Tina Sackermann
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Wir müssen auf unsere Seele hören,
wenn wir gesund werden wollen!
Letztlich sind wir hier,
weil es kein Entrinnen vor uns selber gibt.
Solange der Mensch sich nicht selbst
in den Augen und Herzen seiner Mitmenschen begegnet,
ist er auf der Flucht.
Solange er nicht zulässt, dass seine
Mitmenschen an seinem Innersten
teilhaben, gibt es keine Geborgenheit
solange er sich fürchtet durchschaut zu werden,
kann er weder sich selbst
noch andere erkennen –
er wird allein sein.
Hildegard von Bingen
Atelier Deutschland:
Tina Sackermann
Karl-Marx-Str. 72, DE-14482 Potsdam
Fon: +49 (0)331 7404983, Fax: +49.(0)331.7404988, Mobil: +49.(0)172.3835955
E-Mail: info@sackermann.de, Internet: sackermann.de
Galerie Schweiz:
Alexander E. Räber
Oberdorfstr. 23/21, CH-8001 Zürich, Fon: +41.(0)1.2620600, Fax: +41.(0)1.2620662
Rössligasse 8/5, CH-8001 Zürich, Fon: +41.(0)1.2620615
E-Mail: info@galerie-raeber.ch, Internet: galerie-raeber.ch
Weitere Informationen zu:
Im Internet unter: sackermann.de
Telefonisch: +49.(0)331.7404983
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